Olga Masur
Intelligente Bewusstseins- und Konfliktklärung
Mediation
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Alle bewegen sich – alle gewinnen

 

Sie haben sich mit einem Partner zusammengetan – und die Zusammenarbeit verläuft nicht wie erwartet. Emotionen schlagen hoch. Und nun wollen Sie die Zukunft mit neutraler Hilfe besprechen. Mediation könnte diese neutrale Hilfe sein.

Innerhalb eines Projekts gibt es unterschiedliche Ansichten; es geht nicht voran. Je länger die Ressourcen brach liegen, desto mehr Kosten entstehen. Es drohen hohe Verluste, wenn keine Einigung erzielt wird. Mediation ist Mittel zur Einigung.

Oder auch bei 

  • Erbschaftsstreitigkeiten
  • Konflikten nach Scheidungen
  • politischer Mediation (innerparteilich bzw. Bürgerinitiative kontra Stadtverwaltung)
  • Konflikten an Schulen
  • Organisationsberatung bei betrieblichen Umstrukturierungen
  • Konflikten am Arbeitsplatz, auch als Mobbingprophylaxe

Mediation bringt alle Beteiligten an einen Tisch.

Konflikte gehören zum (Berufs-) Alltag, besonders häufig dort, wo gänzlich unterschiedliche Fähig­keiten, Bedürfnisse und Einstellungen aufeinander treffen. Ob ein daraus entstehender Konflikt (= lat. Zusammenstoß)

- zerstörerisch und verletzend

oder

- erhellend und neue Materie bildend als Win-Win-Lösung

endet, lässt sich positiv beeinflussen, etwa indem die Konfliktlösung von einem neutralen Dritten moderiert wird. Je früher desto besser: so dass Konflikte möglichst bevor ein Waldbrand entsteht, „gelöscht“ werden können. Insbesondere kann so dafür gesorgt werden, dass Missverständnisse nicht in Mobbing enden.

Mediation ist

eine strukturierte Kommunikationsmethode zur kooperativen Konfliktlösung. Auf freiwilliger Basis entwickeln Parteien, mit Unterstützung eines neutralen Dritten (Mediator), gemeinsam Lösungen: vertraulich, zukunftsorientiert und ergebnisoffen.

MediatorInnen sind neutrale Mittler. Sie führen die Parteien aktiv durch den Kommunikationsprozess, indem sie diese bei der Artikulation ihrer Interessen und der Entwicklung von lösungsorientierten Vereinbarungen unterstützen. Im Verlauf wird Wert auf Allparteilichkeit gelegt, d.h. MediatorInnen begegnen den Sichtweisen aller Konfliktparteien gleichermaßen mit Verständnis.

Neutralität ist das A und O; eine Mediation mit einem nicht neutralen Dritten einzugehen, hinterlässt die Situation für mindestens eine, meistens alle Parteien eher schlimmer als zuvor, weil Konfliktmuster und –systeme aufgedeckt werden. Deshalb sollte bei der Auswahl Sorgfalt walten.

Ziel der Mediation ist eine einvernehmliche, verbindliche und langfristig tragfähige Vereinbarung, die den persönlichen und wirtschaftlichen Interessen aller Beteiligten dient.

Mediation bietet:

  • konstruktive Lösungen von Konflikte
  • faire Vereinbarungen für beide Parteien
  • Kosten- und Zeitersparnis, insbesondere im Vergleich zum Gerichtsprozess
  • langfristig zufriedenstellende Lösungen, die weitere Zusammenarbeit ermöglichen, weil Hintergründe und Bedürfnisse berücksichtigt werden
  • die Wahrung und Förderung eines positiven Betriebsklimas
  • gute (Geschäfts-) Beziehungen durch Win-Win-Lösungen für beide Parteien

 

Mediation ist ein interdisziplinäres Verfahren, das die Erkenntnisse der Kommunikations-, Verhandlungs- und Systemforschung nutzt. Immer mehr Unternehmen nutzen die Wirtschaftsmediation als kostengünstiges und zeiteffizientes Instrument der Konfliktbewältigung. Vorreiter sind seit über 20 Jahren die USA und England. Nach guten Erfahrungen wurde das Verfahren auch in Europa erfolgreich eingeführt.

 

 

Fotocredit:© Freia Willems-Theisen / PIXELIO, www.pixelio.de